Jeder Euro wird verdoppelt

… zumindest stehen die Chancen dafür gut.

gbf-2014-3-son_01_DruckEine gute Nachricht für unsere historische Syer-Orgel von 1765/66. Die „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“ unserer Landeskirche hat die Orgelsanierung in ihre Projektliste für 2014 aufgenommen. Damit ist zwar noch nicht automatisch eine Förderung zugesagt, aber wir haben eine sehr gute Chance, dass oberhalb eines Sockelbetrags von 2.556,46 Euro (früher 5.000 DM) alle Spenden, die wir zwischen dem 3. Juni und dem 14. November 2014 sammeln, durch die Stiftung verdoppelt werden. Also spenden Sie weiter. Es lohnt sich doppelt!

Diesen Sockelbetrag haben wir jetzt schon überschritten. Größte Einzelspenden waren dabei die 4.000 Euro, die wir von der Frauenhilfe erhalten haben und der Erlös des Second-Hand-Marktes „Adam & Eva“ in Höhe von rund 1.200 Euro. Darüber hinaus haben in den letzten Wochen viele Rodenbacher Bürgerinnen und Bürger sehr großzügig gespendet. Dafür sagen wir von Herzen Danke!

 

Entscheidung im Dezember

Die Entscheidung über die Förderung fällt im Dezember. Dabei wird die Stiftung schauen, ob wir „mit eigenen Anstrengungen und Aktivitäten (die sich) durch ein hohes Maß an Eigenengagement auszeichnen“ (wie es in den Förderbedingungen heißt) bei der Sache sind. Davor ist uns aber nicht bange. Unser Orgelausschuss „Wo der Wind weht …“ ist mit großer Kreativität und Begeisterung dabei immer neue Ideen zu entwickeln. Die beiden Second-Hand-Märkte „Adam & Eva“ in diesem und im vergangenen Jahr waren bisher die aufwändigste Aktion. Dazu kommt mit dem Orgelshop unser „heimlicher Renner“, der viele kleine und schöne Dinge anbietet.

 

Gospelgottesdienst und mehr

Am 26. Oktober wird der Gospelchor „Sunrise“ den Gottesdienst um 10 Uhr in Niederrodenbach musikalisch gestalten. Und im Gottesdienst am 2. November wird Bezirkskantorin Rike Alpermann-Wolf unsere Orgel im Gottesdienst in besonderer Weise zum klingen bringen.

 

Fachgespräche mit Orgelbauern

SyerOrgelNiederrodenbach_ProspektMit der Finanzierung sind wir also auf einem guten Weg. Aber wie geht es weiter mit den Arbeiten? Wir haben inzwischen mehrere Angebote renommierter Orgelbauer eingeholt. Zusammen mit dem für uns zuständigen Orgelsachverständigen, Klaus Vogt, führten wir Fachgespräche mit den Orgelbauern.

 

Im September steht noch ein letztes Gespräch an. Danach wird der Kirchenvorstand in Absprache mit Herrn Vogt, der Landeskirche und der Denkmalpflege – bei denen wir auch Zuschüsse beantragt haben – die Entscheidung fällen, welche Orgelbaufirma mit der Sanierung beauftragt werden soll. Erhalten wir dann noch einen positiven Bescheid von der „Stiftung Kirchenerhaltungsfonds“, kann es fast schon los gehen. Entscheidend ist dann nur noch, wann der Orgelbauer mit seiner Arbeit beginnen kann. Denn nicht alle Orgelbaufirmen werden im kommenden Jahr beginnen können, sondern sind zur Zeit noch mit anderen Orgel-Projekten beschäftigt. Wir nehmen diese Wartezeit aber gerne in Kauf, da wir die Sanierung einem Spezialisten für historische Orgeln anvertrauen möchten, so wie die Kirchengemeinde beim Bau der Orgel mit dem Niederflorstädter Orgelbaumeister Johann Friedrich Syer ja auch einen Meister seines Fachs gewonnen hat.

Pfarrer Heinrich Schwarz

 

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